Produkthaftpflichtversicherungen im Vergleich

Produkthaftpflichtversicherung - Definition

Produzierende Unternehmen tragen immer das Risiko für einen Schaden, das ihr Produkt verursacht. Per Produkthaftgesetz können Produzenten im Schadensfall von ihren Kunden haftbar gemacht werden. Ob dabei ein Verschulden vorliegt oder nicht, spielt grundsätzlich keine Rolle. Bei den Fehlern kann es sich sowohl um Personen-, Vermögens- und Sachschäden handeln. Für alle kann der Unternehmer haftbar gemacht werden. Um das Unternehmenskapital und das Privatvermögen des Inhabers zu schützen, empfiehlt es sich, eine erweiterte Produkthaftpflichtversicherung abzuschließen. Diese ist als nützliche Ergänzung zur Betriebshaftpflicht zu sehen.


Produkthaftpflichtversicherung: Feine Unterschiede erkennen

Im Grunde genommen ist die Produkthaftpflichtversicherung eine unumgängliche Anschaffung für jeden Hersteller. Die Betriebshaftpflicht sichert zwar direkte Schäden ab, die durch ein Produkt verursacht werden, jedoch sichert sie nicht den Mangel bestimmter Produkteigenschaften ab, die der Hersteller versprochen hat. Hierfür springt die Produkthaftpflichtversicherung ein. Anders als in anderen Ländern, sind zudem bei der deutschen Produkthaftpflichtversicherung zumeist bereits fehlerhafte Vorprodukte versichert. Das bedeutet also, dass die Zulieferung von Bestandteilen, die für die Fertigung eines Endprodukts benötigt und demnach weiterverarbeitet werden, ebenfalls in der Produkthaftpflichtversicherung enthalten ist. Grundsätzlich fallen alle als Hersteller bezeichneten Unternehmen unter das Produkthaftpflichtgesetz. Das impliziert auch Lieferanten von Strom oder anderen nutzbaren Waren. Wenn durch irgendeinen Fehler in der Zulieferung fehlerhafte Produkte in der Weiterverarbeitung entstehen, dann ist der Lieferant für den Schadensersatz haftbar.

Um den Bedürfnissen des einzelnen Unternehmens gerecht werden zu können, bieten viele Versicherer diverse Bausteine an, um die maßgefertigte Produkthaftpflichtversicherung zu gestalten. Generell hängt die Höhe des Beitrags für die Produkthaftpflichtversicherung von dem Produktsortiment der zu versichernden Firma ab und welches Risiko von diesem ausgeht. Es sollte daher bereits vor Abschluss einer Produkthaftpflichtversicherung geklärt werden, welche Schäden entstehen könnten. So kann der maximale Schutz gewährleistet werden. In diesem Sinne empfiehlt es sich, mit einem Versicherungsexperten über den Sachbestand zu sprechen und eine umfassende Beratung zur Produkthaftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen.


Produkthaftpflichtversicherung: Vergleichen lohnt sich

Wirtschaftsunternehmen sind darauf angewiesen, besonders ökonomisch zu handeln. Das beinhaltet auch die Entscheidungen über den Abschluss der richtigen Produkthaftpflichtversicherung. Denn die Prämien rangieren hier zwischen günstig bis teuer. Doch nicht nur der Preis ist relevant, auch die Leistungen im Schadensfall sind entscheidend. Diese sollten von den Entscheidungsträgern einer Firma stets genau geprüft werden. Bei den Tarifen für die Produkthaftpflichtversicherung kann gewählt werden, ob eine Selbstbeteiligung implementiert wird oder nicht. Bei der Selbstbeteilung sinken die monatlichen Beiträge. Was jedoch auf den ersten Blick eine Vergünstigung darstellt, kann sich im Schadensfall negativ auswirken, nämlich in dem Moment, wenn die Schadensersatzforderungen sehr hoch sind. Da die Möglichkeiten, für einen Schaden haftbar gemacht zu werden, mannigfaltig sind, sind umfangreiche Schutzleistungen bei der Produkthaftpflichtversicherung von absoluter Notwendigkeit. Auch wenn man als Unternehmen bei der Produkthaftpflichtversicherung sparen will, sollte dies nicht am falschen Ende getan werden.


Was leistet eine Produkthaftpflichtversicherung?

Die Produkthaftpflichtversicherung versichert herstellende Unternehmen bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die an Dritten durch ein mangelhaftes Produkt entstanden sind. Hierbei unterscheidet sie sich in einigen Punkten von der Betriebshaftpflichtversicherung, die zum Beispiel selten für Vermögensschäden aufkommt. Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung springt ein, wenn zum Beispiel das Produkt nicht die von dem Hersteller versprochenen Eigenschaften besitzt oder Vermischungs- oder Verarbeitungsschäden aufweist. Die Leistungen können sich je nach Versicherungsgesellschaft unterscheiden und durch spezielle Tarife ergänzt werden. Dann können etwa auch die Kosten für eine Rückrufaktion oder ähnliche Aufwendungen übernommen werden.




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