Tierhalterhaftpflichtversicherungen im Vergleich

Tierhalterhaftpflichtversicherung - Definition

Wer ein Tier besitzt, geht das Risiko ein, dass ein Mensch durch das Tier verletzt oder sogar getötet wird. In diesem Fall wird der Halter haftbar gemacht. Ob es sich dabei um einen Unfall oder um Eigenverschulden handelt, spielt keine Rolle. Einzige Ausnahme: Das Tier wird für einen beruflichen Zweck oder im Sinne der Lebensführung des Besitzers gehalten. In diesem Fall gelten andere Konditionen, die bei jedem Versicherungsunternehmen zu erfragen sind. Eine Tierhalterhaftpflicht verhindert, dass der Tierbesitzer durch die Folgekosten, die ein Personen- oder Sachschaden verursachen kann, grobe finanzielle Einschnitte verkraften muss.


Tierhalterhaftpflichtversicherung: Feine Unterschiede erkennen

Vor Abschluss einer Tierhalterhaftpflicht ist eines zu bedenken: Nicht für jedes Tier gilt dieselbe Versicherung. Schäden durch Nagetiere, Katzen und Vögel werden zum Beispiel durch die private HaftHaftpflichtversicherung getragen. Bei größeren Tieren, wie Pferden oder Hunden, ist eine Tierhalterhaftpflicht durchaus sinnvoll. Auch gesetzliche Vorgaben können über den Abschluss einer Tierhalterhaftpflicht bestimmen: In verschiedenen Bundesländern sind Besitzer von bestimmten Hunderassen dazu angehalten, eine Tierhalterhaftpflicht zu besitzen. Zu diesen Bundesländern zählen unter anderem Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Informationen darüber, welche Hunderassen von den Bestimmungen betroffen sind, erfahren Interessenten bei entsprechenden Stellen oder den Versicherungsunternehmen. Bei Pferden bestimmen sich die Konditionen wiederum aus deren Verwendung sowie der Pferdeart. Denn Ponys gehören zu einer ganz anderen Kategorie als etwa Dressurpferde.


Tierhalterhaftpflichtversicherung: Vergleichen lohnt sich

Zu den am häufigsten angebotenen Arten der Tierhalterhaftpflicht gehören die Hunde- und die Pferdehaftpflicht. In der Regel sind die Preise für die Tierhalterhaftpflicht für den Hund günstiger. Im Vergleich zu einem möglichen Schadenersatz sind die Beträge allerdings tragbar. Bei jeder Form von Tierhalterhaftpflicht sind Tarife mit Selbstbeteiligung natürlich günstiger als solche ohne  hier gleicht die Tierhalterhaftpflicht den meisten anderen Versicherungsarten. Entscheidend für einen Abschluss ist die Deckungssumme. Etwa drei Millionen Euro beträgt hier der durchschnittliche Betrag. Wesentlich niedriger sollte diese nicht sein, denn hier gilt: Weniger ist nicht mehr. Denn besonders medizinische Behandlungen bei Personen als Folge von Bissen, Tritten oder anderen Verletzungen können enorme Kosten verursachen. Ein finanzielles Polster durch eine gute Tierhalterhaftpflicht schützt hier vor privaten Kosten  es sei denn, der gewählte Tarif beinhaltet keinen Selbstbehalt.


Was leistet eine Tierhalterhaftpflichtversicherung?

Die Tierhalterhaftpflicht zahlt in erster Linie Schäden an Gegenständen und Personen, die direkt durch das Tier verursacht wurden. Aber auch die durch das Tier indirekt verschuldeten Schadensfälle können von der Tierhalterhaftpflicht aufgefangen werden. Wenn etwa ein Passant auf der Straße vor einem bellenden Hund erschrickt, dabei zur Seite springt und infolge dessen ein abgestelltes Fahrrad umwirft und demoliert, so kann der Radbesitzer den Hundehalter für die Reparatur haftbar machen. In vielen Policen wird zudem die Aufsichtsperson mitversichert. In der Tierhalterhaftpflicht ist dabei häufig egal, ob diese Person der Halter oder ein Dritter ist. Die Tierhalterhaftpflicht gilt zumeist sowohl im Inland als auch im Ausland. Die geltenden Bedingungen bei einem Schadensfall im Ausland können jedoch variieren.

Die eben genannten Leistungen gelten auch bei Pferden. Bei dieser Form der Tierhalterhaftversicherung kommen jedoch noch weitere Kriterien hinzu. Wie bereits erwähnt, spielt die Pferdeart hier eine erhebliche Rolle. So gibt es zum einen spezielle Fohlen- und Ponyversicherungen. Diese sind in der Regel recht günstig. Des Weiteren können Sport- und Turnierpferde zu bestimmten Konditionen versichert werden. Diese Tierhalterhaftpflicht ist sehr empfehlenswert, da die Gefahren bei Sportveranstaltungen besonders hoch sind. Man sollte jedoch überprüfen, ob in der Police der Tierhalterhaftpflicht neben den Turnieren auch die Trainingseinheiten abgedeckt sind. Hier variieren die Angebote stark. Über zu hohe Beiträge in der Tierhalterhaftpflicht muss sich der Besitzer jedoch nicht ärgern, denn auch in diesem Bereich gibt es bereits günstige Versicherungsanbieter. Für Zuchttiere und auch für den Wallach im Reiterschulenbetrieb gibt es gesonderte Arten der Tierhalterhaftpflicht. Konkrete Informationen kann man sich bei den Versicherern einholen, die den Pferdebesitzer auch über die Unterschiede aufklären können.


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