Wohngebäudeversicherungen im Vergleich

Wohngebäudeversicherung - Definition

Eine Wohngebäudeversicherung ist für jeden interessant, der ein Ein- oder Mehrfamilienhaus besitzt oder bauen will. Oftmals kosten Häuser mehrere zehntausend Euro, und der Verlust des Hauses würde für den Eigentümer möglicherweise den finanziellen Ruin bedeuten. Eine Wohngebäudeversicherung dient hier dem Schutz des persönlichen Vermögens. Denn will man im Falle eines Schadens das Gebäude wiederherstellen oder Beschädigungen reparieren, muss mit hohen Kosten für Handwerker und Bauunternehmen gerechnet werden. Zudem ist die Wohngebäudeversicherung bei vielen Bankhäusern Voraussetzung für die Bewilligung eines Kredits für den Erwerb oder den Bau einer Immobilie. Sie gilt als Sicherheit für die Bank.


Wohngebäudeversicherung: Feine Unterschiede erkennen

Will man eine Wohngebäudeversicherung abschließen, müssen mit dem Versicherungsfachmann zuvor verschiedene Fakten rund um das Haus aufgeschlüsselt werden. Denn entscheidend für die Höhe der Prämie ist etwa, um welchen Gebäudetyp es sich handelt, welchen Wert die zu versichernde Immobilie besitzt, welche Wohnfläche vorhanden ist, und über wie viele Etagen es verfügt. Des Weiteren zählt die Ausstattung des Gebäudes. Je wertvoller diese ist, desto höher fallen die Beiträge für die Wohngebäudeversicherung aus.

Sind diese Fragen geklärt, wird der gewünschte Leistungsumfang besprochen. Hier gibt es zahlreiche optionale Leistungsmöglichkeiten, die einen Rundum-Schutz für das Gebäude gewährleisten. Es gibt im Rahmen der Wohngebäudeversicherung jedoch auch Pflichtklauseln wie die Feuer-Versicherung. Diese muss jedoch nur dann abgeschlossen werden, wenn eine Eigentümergemeinschaft besteht. Da die Angebote sehr vielseitig sind, ist es sinnvoll, sich die Unterschiede plausibel von einem Experten erklären zu lassen. Weiterhin muss der potentielle Versicherungsnehmer die Vertragsdauer und die Höhe der Versicherungssumme wählen und gegebenenfalls auch Vorschäden offen legen. Nur eine klare Darstellung der Immobilie kann einen korrekten Schutz mit der Wohngebäudeversicherung ermöglichen.


Wohngebäudeversicherung: Vergleichen lohnt sich

Es gibt drei Grundlagen, die für die Berechnung einer Wohngebäudeversicherung herangezogen werden können: die tatsächlichen Baukosten, der von einem Gutachter ermittelte Versicherungswert und die Versicherungssumme im Jahr 1914. Eine Wohngebäudeversicherung kann zudem als eine gleitende Neuwertversicherung abgeschlossen werden. Diese Maßnahme sichert, dass im Falle eines Totalschadens ein gleichwertiges Haus an gleicher Stelle neu erbaut werden kann. Welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen, kann ein Beratungsgespräch klären. Auch die Preise der Wohngebäudeversicherung variieren stark zwischen den Versicherungsgesellschaften. Mit dem passenden Tarif erhält der Versicherungsnehmer nicht nur umfassenden Schutz, sondern kann auch bares Geld sparen. Deswegen empfiehlt es sich, Angebote von verschiedenen Gesellschaften anzufordern.


Was leistet eine Wohngebäudeversicherung?

Die Wohngebäudeversicherung deckt im Schadensfall die Kosten für Reparaturen, Sanierung oder Wiederaufbau an dem versicherten Haus. Sie leistet bei ganz unterschiedlichen Schadensarten. Dazu zählen in erster Linie die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Zur Gefahr Feuer zählen außerdem die Schadenereignisse Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion sowie Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeugs, seiner Teile oder seiner Ladung. Zu der in der Wohngebäudeversicherung versicherten Gefahr Leitungswasser wiederum zählen Nässeschäden durch Flüssigkeiten oder wärmetragende Flüssigkeiten sowie Wasserdampf. Auch versichert sind in der Wohngebäudeversicherung Bruch- und Frostschäden an Rohren. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass nicht alle Rohre auf dem versicherten Grundstück gleich behandelt werden. So sind in der Wohngebäudeversicherung grundsätzlich Zuleitungs- und Ableitungsrohre innerhalb des Gebäudes sowie Wasserzuleitungs- und Heizungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück, die der Versorgung des versicherten Gebäudes dienen, ohne Zusatzklauseln versichert. Wünscht man als Versicherungsnehmer zusätzlich Schutz für Rohre auf dem Versicherungsgrundstück, die der Ableitung dienen, ist hierbei eine zusätzliche Klausel abzuschließen. Auch für Rohrleitungen, die nicht der Versorgung des Gebäudes dienen oder sich außerhalb des Grundstücks befinden, existieren Zusatzklauseln, die man in seine Wohngebäudeversicherung bei Bedarf einschließen kann. Darüber hinaus leistet die Wohngebäudeversicherung bei durch Sturm oder Hagel verursachten Schäden. Mit einer zusätzlich abgeschlossenen Elementarschadenversicherung werden zudem Beschädigungen durch Überschwemmung, Erdbeben, Lawinen und Erdrutschen gedeckt. Gegen Glasbruch schützt eine zusätzliche Glasversicherung. Oft beinhaltet dies jedoch keine Kratzer und Schrammen in der Oberfläche. Ein umfangreicher Schutz für eine Immobilie kann mit all diesen Optionen der Wohngebäudeversicherung problemlos erreicht werden.


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